Allgemeines zur Taubenproblematik

 

Jeder kennt sie: Verwilderte Haustauben (columba livia domestica) erscheinen auf den ersten Blick als harmlose Bewohner von Giebeln und Dächern.
Doch sie sind Verursacher großer gesundheitlicher und wirtschaftlicher Schäden.

Gerade in Städten bilden Tauben oft regelrechte Kolonien. Sie brüten 3-6 Mal im Jahr und die Jungtauben sind bereits nach 4 Monaten geschlechtsreif. Jedes Tier produziert im Jahr bis zu 10kg Kot.

Stadttauben zählen zu den Hygiene- und Bautenschädlingen und dürfen - im Gegensatz zu wildlebenden Singvögeln - vertrieben bzw. bekämpft werden. Natürliche Feinde haben sie so gut wie keine.

Vernetzung
Klettern
Dacharbeiten
Klettern
VernetzungFassadenvernetzung
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Gefahren für die Gesundheit

  • direkte oder indirekte Verbreitung verschiedenster Krankheitserreger, z.B. Hirnhautentzündung, Erkranungen der Atemwege, Salmonellose, Ornithose, Toxoplasmose u.v.a.
  • Taubenparasiten wie z.B. Taubenzecken (Argus reflexus) Milben, Flöhe, Wanzen u.a., verursachen Juckreiz bis zum allergischen Schock

Materielle Schäden

  • Beschädigung von Gebäuden und Fassaden durch den hochagressiven, säurehaltigen Kot
  • Verunstaltung und hoher Reinigungsaufwand der von Tauben besiedelten Umgebung
  • Verstopfung von Dachrinnen und Abflußrohren durch Fäkalien und Nistmaterial
  • Verunreinigung von eingelagerten Nahrungsmitteln und Materialien
  • Lärm- und Geruchsbelästigung und damit einhergehenden Folgen, z.B. Kundenverlust im Gastronomiebereich