Wo besteht Gefahr? Risikogruppen und Gefahrenbereiche

  • Anwohner betroffener Waldgebiete
  • Personen, die sich im Wald oder am Waldrand aufhalten
  • Grün- oder Freizeitanlagen mit Eichenbeständen, z.B. Spielplätze, Schwimmbäder, Kindergärten, Schulen, Parkanlagen, Sportplätze, Friedhöfe, etc.
  • Beschäftigte in Forst- und Landschaftsbetrieben
  • Haus- und Nutztiere in Gefahrenbereichen

Wie können sie sich schützen? Empfehlenswerte Vorsichtsmaßnahmen

  • Meiden Sie betroffene Gebiete.
  • Achten Sie auf mögliche Anzeichen in Ihrer Umgebung, z.B. beim Spaziergang, Picknick, Liegeplatz.
  • Schützen Sie in Gefahrenbereichen die empfindlichen Partien Gesicht, Hals, Nacken, Unterarme, Beine.
  • Berühren Sie keinesfalls Raupen oder deren Gespinste.
  • Melden Sie einen gesichteten Befall der zuständigen Gemeinde oder dem Gesundheitsamt.

Was tun bei Kontakt mit Gifthaaren? Hilfreiche Behandlungstipps

  • Raupenhaare evtl. mit Klebstreifen entfernen
  • betroffene Körperstellen gründlich abspülen
  • sofortiger Kleidungswechsel
  • Kleidung bei 60° waschen, um das Nesselgift zu vernichten.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Krankheitserscheinungen oder allergische Reaktionen auftreten. Weisen Sie auf den möglichen Kontakt mit Raupenhaaren hin.

WICHTIG

 

Lassen Sie Eichenprozessionsspinner nur von Fachleuten bekämpfen. Die gesundheitlichen Gefahren sind erheblich und eine entsprechende technische Ausrüstung unbedingt erforderlich. Auch wenn die Nester im Vorjahr entfernt wurden, ist ein neuerlicher Befall im Frühjahr leider nicht auszuschließen.