RAPIDEX-Bekämpfungsmethoden

 

Präventiv-Maßnahmen

 

Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch Sprüh- oder Nebelbehandlung vor dem dritten Raupenstadium, z.B. biologische Öle, Bacillus thuringiensis-Präparate und andere Entwicklungshemmer.

 

Vorteile:

  • ökologisch unbedenklich
  • die Raupen sterben vor Ausbildung ihrer Gifthaare
  • die Population wird im Voraus bereits reduziert
  • die Bäume erleiden weniger Fraßschäden

Akut-Behandlung

 

Mechanische Entfernung der Raupen und Gespinstnester inkl. Gifthaare, Häutungsrückstände und Kotpartikel durch Absaugen mittels großdimensionierter Geräte.

 

Vorteile:

  • rückstandsfreie Entfernung der Eichenprozessionsspinner, ihrer Nester und Gelege
  • entgültige und fachgerechte Entsorgung der Substanzen
  • Erhaltung der Baumsubstanz
  • umweltfreundlich
  • merklicher Populationsrückgang im darauffolgenden Jahr

Anmerkung:

 

Wir haben uns bewußt gegen das Abflammen entschieden, da sich diese Maßnahme als ungeeignet bzw. bedenklich erwiesen hat.

 

Nachteile des Abflammens:

  • Verwirbelung und damit weitere Verbreitung der Gifthaare durch die dabei entstehenden Luftströmungen
  • enorme Schädigung der Bäume
  • erhöhte Brandgefahr