Warum sind sie so gefährlich?

 

Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processione) sind Baumschädlinge, die bevorzugt Eichen befallen.
Zwar sind die unscheinbaren Nachtfalter an sich harmlos, aber die Raupen entwickeln ab dem dritten Larvenstadium toxische Brennhaare, die bei Berührung mit Haut oder Schleimhäuten diverse Krankheitsbilder auslösen können:
Neben Hautreaktionen und Juckreiz kann es auch zu Atemwegsreizungen, Fieber, Schwindel, Schleimhautentzündungen und sogar allergischen Schockreaktionen kommen.
Ihren Namen verdanken die Eichenprozessionsspinner ihrer Vorliebe für Eichen und den meterlangen Prozessionen von den Nestern zu den Blättern, von denen sie sich ernähren.

 

Entwicklungszyklus und Gefahrenzeitraum

 

Nach dem Schlüpfen im April und Mai bilden die Raupen ihre sehr feinen Gifthaare aus. Diese haben Widerhaken und brechen sehr leicht. Durch Luftströmungen können sie sich bis zu 100 Meter weit verbreiten.
Akute Gefahr herrscht von Ende Mai bis September. Durch Gespinst- und Häutungsreste kann die allergene Wirkung der Gifthaare allerdings über ein Jahr lang anhalten.

Warnhinweis
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